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Student verschanzte sich im Hörsaal

An der Technischen Universität Berlin kam es zu einem Großaufgebot der Polizei. Mit rund 100 Beamten, darunter auch zwei schwer bewaffnete Spezialeinsatzkommandos, umstellte die Polizei das Universitäts-Gebäude. Zuvor ging ein Notruf bei der Polizei ein, woraus auf die Gefahr eines Amoklaufes geschlossen wurde.

Ein Student, der Hausverbot an der Universität hatte, betrat mit einer auffälligen großen Tasche einen Hörsaal am Institut für Chemie. Der Student drohte der Universität bereits seit einiger Zeit mit Selbstmord und trat zuvor mehrfach aggressiv gegenüber Mitarbeitern der Hochschule auf.

Als die Polizei eintraf hatte sich der 29-Jährige mit rund 50 Studenten und einem Professor im Hörsaal verschanzt. Erst nach über einer Stunde ergab sich der Mann der Polizei. Die spätere Untersuchung der Tasche ergab, dass der junge Mann weder Sprengstoff noch Waffen dabei hatte. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Störung des öffentlichen Friedens ermittelt. Er wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.


Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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