Die Witwe des früheren Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat vermutet schon seit längerem, dass ihr Ehemann vergiftet wurde. Noch im November wollen französische Ermittler den Leichnam exhumieren und erneut untersuchen. Bereits im Juli stellte ein schweizer Labor eine erhöhte Konzentration an radioaktiven Stoffen an Arafats Kleidung fest.
Arafat starb 2004 in einem französischen Militärkrankenhaus. Die offizielle Todesursache ist bis heute ungeklärt. Die Witwe erstattete in Frankreich Anzeige gegen Unbekannt. In Verdacht steht vor allem die israelische Regierung, diese leugnet jedoch jegliche Beteiligung an dem Tode Arafats.
Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.




