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Geschrieben von Rechtsanwalt am 05.05.12 in: Betrug
Die Staatsanwaltschaft in Landau (Rheinland-Pfalz) wirft einem 43-jährigen Mann Betrug und Urkundenfälschung vor. Er soll Zeugnisse gefälscht haben.
Nach den bisherigen Ermittlungen habe sich der Mann zunächst mit falschen Zeugnissen als Lehrer in Baden-Württemberg beworben und arbeitete dort seit 2006. Er wurde sodann zum zweiten Staatsexamen zugelassen und bestand. Allerdings fälschte er seine Note. Seit 2008 unterrichtete er an einer Schule in Rheinland-Pfalz. Dort war er allerdings wegen seiner schlechten Leistungen aufgefallen.
Laut Staatsanwaltschaft hatte der Mann wegen Abitur noch einen Hochschulabschluss. Insgesamt hatte der Mann fast fünf Jahre unbemerkt als Lehrer gearbeitet.
( Quelle: Stuttgarter Zeitung online vom 25.04.2012 )
Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

Geschrieben von Rechtsanwalt am 22.04.12 in: Nötigung
Das Amtsgericht Düsseldorf hat einen 69-jährigen Rentner wegen Urkundenfälschung und Nötigung zu einer Geldstrafe von insgesamt 4500 Euro verurteilt. Seine Frau erhielt eine Geldstrafe von insgesamt 900 Euro.
Nach den Feststellungen des Gerichts hatten der Angeklagte und seine Mitangeklagte Ehefrau durch die Fälschung des Rentenbescheids einen Kredit bei einer Bank erlangt. Das Geld verspielte der Mann.
Nun bat der Rentner in der Berufung vor dem Landgericht Düsseldorf um eine Bewährungsstrafe. Dies lehnte das Gericht allerdings ab.
( Quelle: RP online vom 11.04.2012 )
Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

Geschrieben von Rechtsanwalt am 18.04.12 in: Strafrecht
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage gegen den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg erhoben. Ihm wird vorgeworfen, einen unterschriebenen Blankozettel verändert zu haben und sich dadurch der Urkundenfälschung strafbar gemacht zu haben.
Nach den bisherigen Ermittlungen hat der Verdächtige einen des mutmaßlich geschädigten Mieters eines Schnellrestaurants unterschriebenen Blankozettel gegen den Willen des Mannes verwendet – nämlich als Bürgschaft.
Diese „Bürgschaft“ wurde dann im Zivilverfahren vor verschiedenen Gerichten vorgelegt. Es entstanden Zweifel an der Echtheit des Dokuments.
Im April letzten Jahres erstattete der mutmaßlich Geschädigte Anzeige.
Das Amtsgericht Hamburg muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.
( Quelle: Hamburger Abendblatt online vom 12.04.2012 )
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Geschrieben von Rechtsanwalt am 07.03.12 in: Betrug
Die Staatsanwaltschaft Bochum hat Anklage gegen den ehemaligen Sparkassen-Chef und vier weitere Männer wegen Betrugs erhoben. Laut Anklage haben sich die Männer des “gewerbsmäßigen Bandenbetruges” und der Urkundenfälschung schuldig gemacht. Dabei sollen sie insgesamt bis zu 2,7 Millionen Euro erbeutet haben.
Dabei sollen das Quintett Provisionen für Darlehnsvermittlungen kassiert haben, ohne dass diese allerdings gewährt wurden. Die Männer sollen dafür gefälschte Bankauszüge benutzt haben.
Das Landgericht Bochum hat das Verfahren bisher noch nicht zur Hauptverhandlung zugelassen.
( Quelle: RP online vom 24.02.2012 )
Der heutige Sonntag ist ein ganz besonderer, zumindest in den USA: In der Nacht zum Montag findet mit dem diesjährigen Super Bowl eines der größten Sportereignisse des Jahres an. Doch bevor sich hierzulande die Fans und Zuschauer in wenigen Stunden vor den Fernseher setzen, was bei dieser aktuellen Kälte für viele wohl in Frage kommen dürfte, wollen wir den geneigten Lesern noch den gewohnten Sonntagsrückblick bieten und auf die juristische Woche zurückblicken. Diesmal sind wieder einige Blog-Artikel und Entscheidungen erschienen, die selbst dem Laien interessieren dürften.
Kuriose Rechtsfälle: Das Brauereipferd
Kinderpornografie: Hausdurchsuchungen nach Operation Tornado
Strafrecht und Fussballfans: “ACAB” nicht zwingend eine Beleidigung
Der Fall Megaupload: Bild macht Panik
Diskussion: Geständnis zweiter Klasse?
Trickbetrug: Ipad 2 aus Knete
Artikel: “Nehmen Sie den Befangenheitsantrag zurück, wenn ich das Verfahren einstelle?”
Aufgepasst: Personalausweis kopieren verboten
Persönlichkeitsrecht: Versetzung in Parallelklasse nach Facebook-Mobbing
Artikel: Gefährdeter Richter
Und nun wünschen wir einen schönen Sonntag und einen guten und hoffentlich weniger kalten Start in die neue Woche! Hoffentlich kommt bald der Frühling…

Geschrieben von Rechtsanwalt am 18.12.11 in: Arbeitsrecht
Auch am 4. Advent darf der Sonntagsrückblick natürlich nicht fehlen. Wir blicken daher zurück auf die vergangene Woche. Neben den politischen Meldungen zum Rücktritt vom FDP Generalsekretär Lindner und der möglichen „Kreditaffäre“ von Bundespräsident Wulff sind in der juristischen Bloggerszene einige erwähnenswerte Beiträge und Meldungen veröffentlicht worden, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten. Darunter befinden sich auch teils humorvolle Geschichten aus dem Gerichtssaal. Aber lesen Sie selbst…
Artikel: Der BGH – und die Affäre Wulff oder was daraus werden kann…
Artikel: Falsche Frage kann fuchsen
Kurios: Wie kann man nur so dämlich sein…
Artikel: Was mache ich falsch?
Plagiat: Koch-Mehrin gibt nicht auf
Im Gericht: Eingeschlafener Richter
Diskussion: Wenn Polizisten vor Erschöpfung fälschen
Arbeitsrecht: einchecken, blaumachen, auschecken
Rechtsprechung: Kammergericht rügtVollzug: Kampfansage der JVA
Gerichtsaal: Richterin nicht kniggekonform – doch das nehme ich Ihnen jetzt persönlich übel
Straßenverkehrsdelikt: BGH: Die Sache von bedeutendem Wert
Rechtsprechung: BGH: Die in der Anklage bezeichnete Tat im Sinne von § 264 I StPO
Zum Schluss wünschen wir allen Lesern noch einen tollen 4. Advent und einen guten Start in die (für viele letzte) Arbeitswoche.

Geschrieben von Rechtsanwalt am 16.12.11 in: Betrug
Jugendstrafe / Urkundenfälschung / Betrug / Diebstahl / Geständnis / Bewährung / Freiheitsstrafe
Das Amtsgericht Hamburg-Mitte hat eine 20-jährige Frau zu einer Jugendstrafe verurteilt.
Nach den Feststellungen des Gerichts hatte die Frau ihrer Großmutter zunächst einen Barscheck entwendet. Danach hat sie ihren Großeltern Luxusgegenstände gestohlen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich die Angeklagte der Urkundenfälschung, der Anstiftung zum versuchten Betrug sowie der Anstiftung zum Diebstahl schuldig gemacht hat.
Die Frau hat dem 27-jährigen Mitangeklagten im letzten Jahr zunächst die Wohnung der Großeltern gezeigt und ihm dann den Schlüssel gegeben. Als der Großvater kurz darauf verreiste, stahl der Komplize diverse Luxusgegenstände, unter anderem ein wertvolles Auto.
Im Prozess gestanden die Angeklagten die Tat und entschuldigten sich. Motiv seien die finanziellen Schwierigkeiten gewesen.
Die junge Frau wurde zu einer Jugendstrafe von sieben Monaten ausgesetzt zur Bewährung verurteilt.
Ihr Komplize wurde wegen versuchten Betrugs und Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt.
( Quelle: Welt online vom 13.12.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 18.06.11 in: Betrug
Das Landgericht Stuttgart verurteilte einen Mann zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten, die dieser eine Zulassung als Arzt gefälscht und mehr als 150 Patienten unrechtmäßig behandelt hatte.
Nach Ansicht des Gerichts habe er sich somit wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Körperverletzung strafbar gemacht. Der Angeklagte hatte im Prozess eingeräumt sich die Zulassung über die Internetsuchseite „Google“ besorgt zu haben. Mit dieser Zulassung bewarb er sich und verabreichte sodann während seines „Berufsalltags“ Narkosemittel, legte Infusionen und entnahm Blut.
( Quelle: FAZ Nr. 118 vom 21.05.2011, S. 11 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 04.05.11 in: Allgemein
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage gegen den früheren Hamburger SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Bülent Ciftlik erhoben. Die 40-seitige Anklage umfasse insgesamt elf Punkte. Darin wird Ciftlik wird vorgeworfen, Anstiftung zur Urkundenfälschung im Zusammenhang mit der Bürgerschaftswahl 2008 in 56 Fällen begangen zu haben. Er soll Wahlhelfer angewiesen haben, Briefwahlanträge türkischstämmiger Deutscher zu fälschen. Zudem wird ihm Verleumdung vorgeworfen. Ende 2009 sind drei falsche LKA-Vermerke entdeckt worden, nach denen Mathias Petersen und Thomas Böwer, ebenfalls SPD-Abgeordnete, bezichtigt werden, Ciftlik wegen der Vermittlung einer Scheinehe angeschwärzt zu haben.
Zudem war Ciftlik in erster Instanz Ende Juni 2010 zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt worden, da es das Amtsgericht St. Georg hatte als erwiesen angesehen hatte, dass der Politiker zu einer Scheinehe angestiftet hatte. Das Berufungsverfahren soll nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft in den neuen Prozess eingebunden werden.
Ciftlik wurde von der SPD aus der Partei ausgeschlossen. Zuvor hatte er bereits seinen Austritt erklärt.
Seit zwei Wochen sitzt Ciftlik in Untersuchungshaft.
( Quelle: Hamburger Abendblatt online – vom 30.03.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 18.04.11 in: Haftrecht & U-Haft
Der ehemalige Hamburger SPD-Sprecher Bülent Ciftlik ist wegen des Verdachts der Anstiftung zur Urkundenfälschung festgenommen worden. Nach Aussage der Staatsanwaltschaft stehen die Vorwürfe im Zusammenhang mit der Bürgerschaftswahl 2008. Es soll sich um 56 Fälle handeln. Es bestehe dringender Tatverdacht gegen Ciftlik. Als Haftgrund wird Verdunklungsgefahr genannt.
( Quelle: FAZ vom 17.03.2011 Nr. 64, S. 6 )
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Über den Autor Autor des Blogs ist Rechtsanwalt Dr. Böttner, Fachanwalt für Strafrecht und Strafverteidiger aus Hamburg.

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