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Geständnis im Prozess um schweren sexuellen Kindesmissbrauch

Schwerer sexueller Missbrauch / Kinder / Oralverkehr / Geständnis / Ausschluss der Öffentlichkeit / Freiheitsstrafe

Vor dem Landgericht Berlin muss sich ein 34-Jähriger wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern verantworten. Laut Anklage hat der Mann zwischen 2001 und 2010 15 Jungen sexuell missbraucht; die Anklage umfasst 145 Taten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann sich an Kindern zwischen drei und 15 Jahren verging. Dabei sei es auch zum Oralverkehr gekommen.

Seit Februar 2010 sitzt der Angeklagte in Haft. Im Prozess nun legte er ein Geständnis ab. Der Angeklagte machte seine Aussage unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ende Januar wird der Prozess fortgesetzt. Der Mann muss mit einer langjährigen Freiheitsstrafe rechnen.

( Quelle: Märkische Oderzeitung online vom 09.01.2012 )

Sonntagsrückblick: Natürlich mit Wulff, Dachau und das “Du” im Gerichtssaal

Während vielerorts am heutigen Sonntag die Sonne schien und dies Anlass zu langen Spaziergängen war wie an der Hamburger Alster, präsentieren wir den Lesern am späten Nachmittag noch den gewohnten Sonntagsrückblick. Somit werfen wir noch einmal einen Blick auf die vergangene Woche, die vor allem von zwei Hauptthemen geprägt waren. Zum einen sorgte die mögliche Strafbarkeit der Annahme des Darlehens von Bundespräsident Christian Wulff für weitere Gesprächstoffe und zum anderen richteten sich die Medien auf den Amoklauf im Dachauer Gerichtssaal mit dem tödlichen Ausgang für den jungen bayrischen Staatsanwalt.

Diese und weitere Themen fanden sich in zahlreichen interessanten Meldungen und Artikeln aus der juristischen Blogger-Welt wieder, die wir Ihnen kurz vorstellen:

Nachrichten: Staatsanwalt im Gerichtssaal erschossen

Der Fall Wulff: Und die Verschwiegenheit

Diskussion: Arzttermin verschwitzt – Arzt stellt den Termin in Rechnung

Prozessrecht: Die Richterin und das verbotene “Du”

Artikel: Mietnomaden – der vorläufige Schluss der Geschichte

Artikel: Akteneinsicht? Nein. Kannst dir ja eine Bedienungsanleitung kaufen!

Artikel: Sparbrötchen ./. SWR – Wallraff haut nicht nur auf die Kacke, sondern auch auf Anwälte

Artikel: Papier ist geduldig. Aber wenn man dann als Zeuge geladen wird…

Rechtsprechung: Lehrer trot sexuellem Verhältnis mit 14-jähriger Schülerin freigesprochen

Rechtsprechung: KG Berlin: Haftbefehl setzt ordnungsgemässe Ladung voraus

Wir wünschen allen Lesern noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Nach dem Amoklauf im Gericht folgt eine neue Sicherheitsdebatte

Strafrecht / Attentat / Gerichtsgebäude / Sicherheitskontrollen / Totschlag

Ein Tag nach dem Attentat im bayrischen Gerichtssaal in Dachau ist die Diskussion um die Sicherheitskontrollen in den Gerichtsgebäuden neu entfacht.

So konnte der 54-jährige Angeklagte am Mittwoch eine Pistole in den Gerichtssaal mitnehmen und während der Urteilsverkündung auf den Richter bzw. anschließend mit drei tödlichen Schüssen auf den jungen Staatanwaltschaft schießen. Zeugen und Justizbeamte konnten ihn überwältigen und an weiteren Schüssen hindern. Der 31jährige Staatsanwalt aus München verstarb später im Krankenhaus. Das Motiv des wegen Vorenthaltens von Arbeiterentgelt angeklagten ist bislang noch nicht bekannt.

Der zuvor laut Medienberichten als teilweise aggressiv auftretende Täter war zuvor am Eingang des Amtsgerichts nicht kontrolliert und besondere Sicherheitsvorkehrungen vom Richter waren nicht angeordnet.

Die bayrische Justizministerin erwägt nun schärfere Kontrollen einzurichten. Einige Bundesländer und besonders anfällige Gerichtsgebäude verfügen über Metalldetektoren oder Taschenkontrollen am Eingang, jedoch sind keine bundesweiten Standards gegeben.

( Quelle: n-tv, 12.01.2012 )

Sonntagsrückblick: Die Mailbox, das Aktenzeichen und der nervende Strafverteidiger

Auch im neuen Jahr sind wir unseren Lesern mit dem Sonntagsrückblick treu und geben einen Rückblick auf die erste Januarwoche 2012.

Im Zentrum der Medienaufmerksamkeit stand weiterhin die Diskussion rund um Bundespräsident Christian Wulff und seinen etwaigen Verstoß gegen das Ministergesetz bzw. die Grundsatzdiskussion zu der Pressefreiheit. Dazu gesellen sich zwei weitere kuriose Hauptverhandlungen, ein etwas ungewöhnliches Verhalten des Richters und eine kleine Übersicht über zwei aktuelle Entscheidungen der Rechtsprechung.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Diskussion: Ist Kai Diekmanns Mailbox vertraulich?

Diskussion: Ein grottenschlechtes Urteil

Artikel: Übernachtung bei Freunden

Artikel: „Geben Sie mal das Aktenzeichen“

Artikel: Richterliches Smartphoneverbot

Filesharing: Lohnt es sich gegen die Abmahnung vorzugehen?

Artikel: Anzeigenerstatter lügen nicht – Wirklich!

Rechtsauffassung und die Richter: Verteidiger du nervst…

Rechtsprechung I – Anstellungsbetrug erfordert mangelhafte Arbeitsleistung

Rechtsprechung II – Fortdauer der Untersuchungshaft wegen „derselben Tat“ iSd § 121 I StPO

Allen Kollegen und Lesern wünschen wir einen guten Start in die neue Woche!

Weihnachtlicher Sonntagsrückblick: Eine Vollklatsche, der Porschefahrer und das Selbstgespräch

Zu Beginn möchten wir allen Lesern erst einmal FROHE WEIHNACHTEN und ein paar besinnliche (und arbeitsfreie) Stunden mit der Familie und Freunden wünschen. Mag der eine oder andere das Weihnachtsfest als zu kommerziell empfinden oder schon wieder – wie der Autor – mit einem Auge auf die Arbeit gucken, sollten die paar Tage doch für ein wenig Entspanne und Freue sorgen.

Doch für diejenigen, die den PC bzw. das Smartphone nicht ganz ausschalten können/wollen, haben wir wie gewohnt den Sonntagsrückblick im Angebot. Wir schauen also auf interessante und vielgelesene Artikel und Meldungen aus der juristischen Bloggerszene zurück.

Sprungrevision: Vollklatsche für die Amtsrichterin

Artikel: „Was der Anwalt nicht weiß..“

Filesharing: „Kein Computer, keine Ahnung – und dennoch wegen Filesharing verurteilt“

Abmahnung: Wegen unberechtigter Verwendung von Stadtplänen

Akteneinsicht: Ausreichend Akteneinsicht…

Witze vom Richter: Der Porschefahrer und zwei Polizisten

Der Fall Wulff: Die Rechtsanwälte in ihrem geschlossenen Rechtskreis sind schuld

Prozessverschleppung? Der eine im Urlaub, der andere nicht geladen

Rechtsprechung: Unverwertbarkeit von polizeilich abgehörten Selbstgesprächen

Rechtsprechung:  BGH: Zur Verurteilung des Geschäftsführers einer GmbH wegen Untreue trotz Einverständnis der Gesellschafter

Zum Schluss wünschen wir allen Lesern natürlich weiterhin ein paar schöne Feiertage.

Der Sonntagsrückblick am 4. Advent: Plagiat, eingeschlafener Richter und „Burnout“

Auch am 4. Advent darf der Sonntagsrückblick natürlich nicht fehlen. Wir blicken daher zurück auf die vergangene Woche. Neben den politischen Meldungen zum Rücktritt vom FDP Generalsekretär Lindner und der möglichen „Kreditaffäre“ von Bundespräsident Wulff sind in der juristischen Bloggerszene  einige erwähnenswerte Beiträge und Meldungen veröffentlicht worden, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten. Darunter befinden sich auch teils humorvolle Geschichten aus dem Gerichtssaal. Aber lesen Sie selbst…

Artikel: Der BGH – und die Affäre Wulff oder was daraus werden kann…

Artikel: Falsche Frage kann fuchsen

Kurios: Wie kann man nur so dämlich sein…

Artikel: Was mache ich falsch?

Plagiat: Koch-Mehrin gibt nicht auf

Im Gericht: Eingeschlafener Richter

Diskussion: Wenn Polizisten vor Erschöpfung fälschen

Arbeitsrecht:  einchecken, blaumachen, auschecken

Rechtsprechung: Kammergericht rügtVollzug: Kampfansage der JVA

Gerichtsaal: Richterin nicht kniggekonform – doch das nehme ich Ihnen jetzt persönlich übel

Straßenverkehrsdelikt: BGH: Die Sache von bedeutendem Wert

Rechtsprechung: BGH: Die in der Anklage bezeichnete Tat im Sinne von § 264 I StPO
Zum Schluss wünschen wir allen Lesern noch einen tollen 4. Advent und einen guten Start in die (für viele letzte) Arbeitswoche.

Sonntagsrückblick: Unschuldsvermutung, live aus dem Gerichtssaal und eine neue Vernehmungsmethode

In knapp zwei Wochen ist Weihnachten und feiern die meisten unter uns sicherlich mit ihrer Familie und nahen Angehörigen ein paar besinnliche Stunden zusammen. Doch jetzt wird noch gearbeitet und der Sonntagsrückblick für Sie aufbereitet. Was passierte in den vergangenen Tagen? Auch diese Woche sind wieder einige interessante Artikel aus der juristischen Bloggerwelt dabei, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchten.

Hoppla: Überschaubar intelligenter Kollege

Diskussion: Von wegen Unschuldsvermutung

Artikel: Noch nicht verbotene Vernehmungsmethode

Artikel: Wie soll man das dem Mandanten erklären?

Artikel: Jetzt bloß nicht das Gesicht verlieren

Erlaubt? Hauptverhandlung live übertragen

Prozess: Familienrichter als Strafrichter

BGH: Verurteilung wegen Besitzes kinderpornographischer Schriften aufgehoben

BGH: Verständigung im Strafverfahren ist kein Geständnis

Zum Schluss wünschen wir Ihnen einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Verfahren wegen Beleidigung eines Polizeibeamten eingestellt

Einstellung / Beleidigung / Polizeiaufgebot / Anzeige / § 153a StPO

In Köln wurde das Verfahren gegen eine 24-jährige Frau eingestellt. Laut Anklage habe sie Polizeibeamte beleidigt.
Die Frau sagte aus, sie habe lediglich spontan so etwas gesagt wie: „Ah, Scheiße, so viel Polizei…“ Grund dafür soll das massive Polizeiaufgebot zu einem Fußballspiel des 1. FC Köln gewesen sein.
Laut Aussage des Wuppertaler Polizeibeamten allerdings habe sie eine klare Beleidigung gegen ihn ausgesprochen. Es sei deutlich das Wort „Scheißbulle“ zu hören gewesen. Daraufhin habe er sie zu Rede gestellt und erstattete später Anzeige, da sie sich uneinsichtig zeigte.
Das Amtsgericht stellte das Verfahren gemäß § 153a II, I Satz 2, Nummer 2 StPO unter Zahlung von 150 Euro an ein Kinderhospiz ein.

( Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger online vom 12.11.2011 )

Sonntagsrückblick: Frühschicht, der Hamburger Kiez, Frauen beim Rückwärtsausparken und fehlende Freunde

Any given Sunday … folgt der Sonntagsrückblick. Und fast passend dazu auch ein weiterer F1-Sieg vom derzeitigen und wohl auch kommenden Weltmeister Sebastian Vettel, der auch an diesem Wochenende auf der Rennstrecke in Monza seinen Vorsprung auf die Verfolger ausbauen konnte. Auch in der vergangenen Woche sind wieder einige Beiträge von Juristen erschienen, über die es zu Reden (und teilweise: Auch zu Lachen) gilt und wir deshalb Ihnen hier vorstellen möchten.

Unter Anderem geht es um die Frage der Zumutbarkeit von Terminen am frühen Morgen und dem immer Recht habenden Rechtstaat sowie einem kleinen Vorfall auf dem Hamburger Kiez.

Blog-Beitrag: Der Staatanwaltsazubi

Blog-Beitrag: Der Fiskus und die Leiche

Nachrichten: SEK-Polizisten aus Sachen wurden verprügelt (Hamburger Abendblatt)

Diskussion: Rechtstaat heißt der Staat hat immer Recht

Meldung: Anwälte haben keine Freunde

Rechtsprechung: Beschädigung ungleich Zerstören

Rechtsprechung: Frauen, die rückwärts ausparken

Beitrag „Auf Krawall gebürstet“

Und zu guter letzt wünschen wir auch an diesem ganz speziellen Datum einen angenehmen Sonntag und für morgen einen guten, frischen Start in die neue Woche.

Der sportliche Sonntagsrückblick: Döspaddel, Juristen von gestern Nacht und die Krawatte

Während die Sport-Fans mit dem Formel 1 Rennen in Spa-Francorchamps, dem 4. Spieltag der Fußball Bundesliga sowie Boxen der Klitschko-Herausforderer wieder einiges zu sehen haben, darf auch der Sonntagsrückblick nicht fehlen, der einen Rückblick auf die vergangenen 7 Tage aus der juristischen Welt der Blogger gewährt. Dies Mal dabei die „Krawatten-Diskussion“, ein Döspaddel im Straßenverkehr, Juristen von gestern Nacht sowie die Terminverlegung durch den Richter.

Einige Highlights der letzten Tage waren..

Zum Schmunzeln: Juristen von gestern Nacht

Aus dem Alltag: “So ein Döspaddel”

AGG: Diskriminierung – „Genug Schwarze drin“

Diskussion um die Krawatte: Der Mandant

Der Akteneinsichtsdiscounter

Terminverlegung: Richter dürfen doch nicht alles

Prozessrecht: Nebenklageanschluss von Minderjährigen

Sexualstrafrecht: Vergewaltigung, Nymphomanin oder Beides?

Und nun wünschen wir unseren Lesern einen schönen Sonntag sowie einen guten Start in die neue Woche.