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Geschrieben von Rechtsanwalt am 31.01.12 in: Diebstahl
Strafrecht / Autodiebstahl / Hamburg / KFZ
Ein Autodiebstahl ist keine seltene Straftat, vor allem nicht in deutschen Großstädten. Zumeist wird der Verlust schnell der Versicherung gemeldet und bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Dann heißt es warten.
Bei dem vorliegenden Fall wurde am 24. Januar ein olivgrüner VW Bulli in dem Stadtteil Winterhude in Hamburger entwendet. Jedoch liebt der Halter das ehemalige Bundeswehrfahrzeug mit dem Kennzeichen „HH-J1337“ trotz des hohen Alters so sehr, dass eine regelrechte Suchaktion durch Facebook rollt, der wir uns kurz einmal anschließen wollen.
Bilder und weitere Informationen zu dem Fahrzeug finden Sie hier. Vielleicht ist Ihnen ja das Auto in den letzten Tagen über den Weg gelaufen. Wir wünschen viel Erfolg bei der Suche und ein positives Ende für den Fahrzeughalter.

Geschrieben von Rechtsanwalt am 17.01.12 in: Diebstahl
Strafrecht / Einbruch / Diebstahl / Kühlschrank
Das gibt’s doch nicht, oder doch? Vor wenigen Tagen hat sich ein alkoholisierter Unbekannter in das Firmengebäude der Firma Turtle Entertainment in Köln eingeschlichen und anschließend versucht, einen großen Kühlschrank aufzubrechen. Dafür verwendete er sogar einen Schraubenzieher. Offenbar hielt der Täter diesen für einen Safe. Stattdessen beinhaltete der große Kühlschrank nur Getränke und Essen für die Mitarbeiter. Der sichtlich angetrunkene Einbrecher hielt sich insgesamt 5 Stunden in dem Gebäude auf und verließ sodann, als er die Kameras entdeckte, das Gebäude der Firma.
Der ganze Tathergang und Aufenthalt ist per Video aufgezeichnet und zeigt den Einbrecher beim Sitzen im Treppenhaus bzw. beim Rauchen im Hausflur. Mehrere regionale Medien berichteten über den „Dümmsten Einbrecher“ mit Fotos und viel Häme.
( BILD, 12.01.2012 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 13.12.11 in: Diebstahl
versuchter Mord / Körperverletzung / schwerer Diebstahl / Bandendiebstahl / Jugendstrafe / Rache / Operation / Untersuchungshaft / Jugendarrest
Das Landgericht Ulm verurteilte einen mittlerweile 21-jährigen wegen wegen versuchten Mordes, vorsätzlicher Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, schweren Diebstahls und schweren Bandendiebstahls zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren.
Nach Feststellungen des Gerichts hat der zur Tatzeit 18-jährige im November 2008 einen 23-jährigen schwer verletzt, nachdem er dem Opfer zuvor unterlegen war. Aus Rache für die Niederlage habe der Angeklagte dem Opfer mit einem Radmutterschlüssel mit voller Wucht auf den Kopf geschlagen. Dieser musste operiert werden und konnte mit Glück gerettet werden. Das Gericht sah hierin einen versuchten Mord.
Außerdem sah das Gericht es als erwiesen an, dass der Angeklagte mit vier anderen Männern mehrfach Metall von dem Lagerplatz eines Schrotthändlers gestohlen hatte.
Das Gericht verwies insbesondere auf der Lebenslauf des Angeklagten. Dieser stand bereits mehrfach vor Gericht und saß unter anderem über mehrere Monate in Untersuchungshaft und verbüßte bereits einen Jugendarrest. Auch zur Tatzeit waren mehrere Verfahren gegen ihn anhängig.
( Quelle: Südwest Presse online vom 03.12.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 12.12.11 in: Diebstahl
Vor dem Landgericht Kleve müssen sich drei Männer wegen Bandendiebstahls verantworten. Die Männer im Alter von 61, 38 und 46 Jahren wurden im Mai diesen Jahres bei einem Einbruch in ein Fotogeschäft von der Polizei gestellt.
Nach der Tat entdeckten die Ermittler in einer von den Männern angemieteten Garage Diebesgut. Die Gegenstände – unter anderem Uhren, Schuhe und Schmuck – konnten Einbrüchen und Diebstählen in 52 Fällen zugeordnet werden. Es stellte sich heraus, dass das Trio zudem viel Bargeld erbeutet hatte.
Ein Urteil wird im Januar erwartet. Im Falle einer Verurteilung drohen den Männern langjährige Freiheitsstrafen.
( Quelle: RP online vom 02.12.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 01.12.11 in: Diebstahl
gefährliche Körperverletzung / Freiheitsstrafe / Zeugen / krankhafte seelische Störung / Diebstahl / Beleidigung /
Das Amtsgericht hat einen 47-jährigen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr ohne Bewährung verurteilt.
Nach den Feststellungen des Gerichts hat der Angeklagte einen Mann beim Mittagessen in einer caritativen Einrichtung mit einem Messer attackiert. Das Messer beschaffte sich der Mann aus der Küche der Einrichtung. Er beschimpfte das Opfer zunächst und ging auf ihn los.
Das Opfer versuchte sich zu wehren, indem er sich einen Stuhl schützend vor den Körper hielt. Es gelang ihm mit Hilfe eines 61-jährigen, den Angriff abzuwehren. Der Helfer umklammerte den Angeklagten von hinten, sodass sein Opfer nur einen Kratzer am Kinn erlitt.
Im Prozess sagte das Opfer aus, der Schnitt sei nicht einmal durch den Angriff entstanden. Dies konnte aber widerlegt werden. Insgesamt wurden elf Zeugen vernommen, dennoch konnte das Motiv nicht abschließend geklärt werden.
Ein Gutachter bescheinigte dem Angeklagte im Prozess eine krankhaften seelischen Störung, die es ihm unmöglich mache, Einsicht zu zeigen.
Der Angeklagte ist bereits vielfach wegen Diebstahl, Beleidigung, Sachbeschädigung und Vergewaltigung vorbestraft.
Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Die Strafverteidigung eine Bewährungsstrafe mit passender Therapie-Auflage.
Das Gericht lehnte eine Bewährungsstrafe wegen der ungünstigen Prognose für den Wiederholungstäter ab.
( Quelle: Schwäbische Post online vom 14.11.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 24.11.11 in: Diebstahl
Einbruch / Bargeld / Polizei / Festnahme / Strafverteidiger / Ausländerbehörde / Abschiebung
Vor dem Amtsgericht musste sich ein 27-jähriger Flüchtling aus dem Kosovo verantworten.
Ihm wurde vorgeworfen, in vier Häuser in Kandern (Baden-Württemberg) eingebrochen zu sein. Bei dem ersten Einbruch in den Keller eines Hauses trank er lediglich einen Saft. Durch den Aufbruch der Tür entstand allerdings ein Schaden von 200 Euro.
Kurze Zeit später brach er in das Wohnzimmer eines Hauses ein und stahl Schmuck und Bargeld. Es folgte ein dritten Einbruch. Beim Einbruch in das Schlafzimmer eines vierten Hauses stahl er ebenfalls Schmuck im Wert von knapp 5000 Euro. Bei dieser Tat wurde er allerdings von Nachbarn entdeckt und sodann von der Polizei festgenommen. Den größten Teil der Beute hatte der Mann noch bei sich.
Der Mann gestand alle Taten. Durch seinen Strafverteidiger ließ er erklären, dass er durch eine Schlepperorganisation nach Deutschland kam und hier „ausgesetzt“ wurde. Die Einbrüche dienten dem Überleben im fremden Land. Er ließ außerdem erklären, dass er sich im Falle eine Abschiebung in den Kosovo umbringen werde. Sein Asylantrag wurde bereits abgelehnt.
Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt werden könne. Der Verteidiger des Mannes plädierte für eine Bewährungsstrafe von einem Jahr.
Das Gericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Ausländerbehörde hat nun über die Abschiebung zu entscheiden. Nach Ansicht des Gerichts sei dies aber sehr wahrscheinlich.
( Quelle: Badische Zeitung online vom 12.11.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 14.10.11 in: Diebstahl
Diebstahl / Ebay / Vorbestraft / Bewährungsstrafe / Freiheitsstrafe
Ein 40-jähriger Mann hat vor dem Landgericht Münster gestanden, tausende Bücher aus Stadt- und Universitäts-Bibliotheken gestohlen zu habe. Dabei versteckte er die Bücher unter seinem Pullover oder in seinem Ordner. Sein Diebesgut verkaufte er via Ebay weiter. Dabei soll er insgesamt 40.000 Euro ergattert haben.
Der Mann war bereits einschlägig vorbestraft. Er wurde wegen gleicher Taten bereits zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Dies werteten die Richter strafschärfend und verurteilten den Mann jetzt zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten.
( Quelle: Ibbenbüren Volkszeitung online vom 04.10.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 09.10.11 in: Diebstahl
Versuchter Mord / schwerer räuberischer Diebstahl / gefährliche Körperverletzung / Untersuchungshaft
Vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Dresden wurde Anklage gegen einen 27-jährigen Mann aus Tschechien erhoben. Er muss sich wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes, des schweren räuberischen Diebstahls und der gefährlichen Körperverletzung in zwei Fällen verantworten. Ihm wird vorgeworfen, ein Ehepaar brutal überfallen zu haben. Der Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft.
Der Mann soll auf der Suche nach Geld zunächst in das Einfamilienhaus des Ehepaars eingebrochen sein, als dieses nicht zu Hause war. Der Angeklagte wurde von den zurückkehrenden Bewohnern überrascht und griff den Mann sodann mit einem Küchenmesser an. Dabei wurde der Mann schwer am Hals und Oberkörper verletzt. Die Frau erlitt nur leichte Verletzungen.
Kurz nachdem der Einbrecher geflüchtet war, wurde er von der Polizei gefasst. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe.
( Quelle: Sächsische Zeitung online vom 30.09.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 07.09.11 in: Diebstahl
Strafverteidigung / Diebstahl / Unterschlagung / Strafrecht
Vor dem Amtsgericht Borken mussten sich zwei Angeklagte wegen dem Vorwurf des Diebstahls und der Unterschlagung verantworten.
Im Prozess sagte ein mutmaßlicher Mittäter aus, die beiden hätten nachts in ein Gartenhaus einbrechen wollen, wurden aber vom Hausbesitzer entdeckt. Dieser hatte nach einer Diebstahlsserie eine Videoanlage installiert und bemerkte die Tat.
Laut Anklage flüchteten die beiden Angeklagten erfolgreich, der Mittäter – der die beiden im Prozess belastete – wurde jedoch gestellt. Dieser sei bereits bekannt und offensichtlich mit den beiden Angeklagten verfeindet.
Auch die beiden Angeklagten seien gerichtsbekannt und einschlägig vorbestraft.
Dennoch endete der Prozess mit einem Freispruch. Da die Täter bei der Tat Kapuzen trugen, konnte trotz des Videos aus der Anlage des Geschädigten nicht eindeutig geklärt werden, ob die Angeklagten die Täter auf dem Video sind.
( Quelle: Bocholter-Borkener Volksblatt online vom 01.09.2011 )

Geschrieben von Rechtsanwalt am 17.07.11 in: Diebstahl
Und täglich grüßt das Murmeltier: Natürlich darf auch an diesem (Nicht-Sommer) Sonntag der gewohnte Rückblick auf die vergangene Woche nicht fehlen. Die Kalenderwoche 28 war nicht nur an der Börse rasant, sondern brachte wieder einige juristische Nachrichten und Meldungen zu Tage, die wir Ihnen natürlich noch einmal kurz vorstellen möchten. Neben der Diskussion rund um die Facebook-Partys stand auch der „Abhör-Skandal“ der britischen und mittlerweile eingestellten Zeitung „News of the World“ im Fokus. Und hier gehts los:
Blog-Beitrag: Wenn der Anwalt das Gericht beleidigt
Keine gute Meldung: Durchsuchung beim Anwalt – der nächste
Blog-Beitrag: Humorlose Staatsanwaltschaft
Diskussion: Von Mietnomaden und den TV Helfern
Kurios: Jurastudent klaut Dienstmütze
Diskussion: Die Facebook-Partys und der CDU Ortsverband
Aufgepasst: Trickdiebin erneut vor Gericht
Prozessrecht: Neues Urteil nach 17 Jahren?
Entscheidung: Zur Strafbarkeit der Unterhaltspflichtverletzung
Nachrichten: Festnahme der ehemaligen Chefredakteurin von „News of the World“ Rebekah Brooks
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Über den Autor Autor des Blogs ist Rechtsanwalt Dr. Böttner, Fachanwalt für Strafrecht und Strafverteidiger aus Hamburg.

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